Kreis liegt beim Anteil der industriellen Bruttowertschöpfung landesweit auf Rang drei –

Veröffentlicht am 6. März 2018 von wwa

KREIS ALTENKIRCHEN – Entwicklung der Industrieumsätze im Kreis Altenkirchen über dem Landesdurchschnitt – Kreis liegt beim Anteil der industriellen Bruttowertschöpfung landesweit auf Rang drei Die Industrie steht im Kreis Altenkirchen auf einer soliden Basis und bildet ein zentrales Fundament der heimischen Wirtschaft. Landesweit liegt der Kreis beim Anteil der industriellen Bruttowertschöpfung mit 31 Prozent auf Rang drei hinter den bedeutenden rheinland-pfälzischen Wirtschaftsstandorten Germersheim und Ludwigshafen. Das belegt der aktuelle Industriekompass, den der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing kürzlich vorstellte.

„Kleinere, Metall verarbeitende Betriebe sind typisch für die Wirtschaft im Kreis Altenkirchen“, stellt Tim Kraft, Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises, fest. „Unsere Region kann stolz auf die Entwicklung der Betriebe sein und es wird Zeit, den Kreis Altenkirchen nicht schlechter zu reden als er ist, denn das wird der Region nicht gerecht“, so Kraft.

Beim Anteil der Industriebeschäftigten an allen Erwerbstätigen weist der Kreis Altenkirchen mit 28 Prozent den zweithöchsten Anteil in Rheinland-Pfalz hinter Germersheim auf. Im Kreis kommen 138 Industriebeschäftigte auf 1.000 Einwohner im Alter von 15 bis 65 Jahren. Den größten Anteil der Industriebeschäftigten machen die Mitarbeiter in der Herstellung von Metallerzeugnissen mit 27 Prozent aus. Auf den Maschinenbau entfallen 22 Prozent. Im Jahr 2016 entwickelten sich die Zahl der Industriebeschäftigten und die Industrieumsätze im Kreis sogar besser als im Landesschnitt.

Bundesweit zählt Rheinland-Pfalz mit einem Anteil des Produzierenden Gewerbes von gut 35 Prozent an der Bruttowertschöpfung zur Spitzengruppe unter den Bundesländern und liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Mit seinen rund 14.000 Industriebetrieben verfügt das Land über einen überdurchschnittlichen Anteil kleinerer Betriebe. In dieses Bild fügt sich auch der Kreis Altenkirchen ein. Hier sind in einem Industriebetrieb durchschnittlich 84 Personen beschäftigt.

Weiterhin unterstützt die Wirtschaftsförderung bei den Fördermittelanträgen kleine und mittlere Unternehmen für Neubau oder Erweiterung von Firmengebäuden oder der Anschaffung neuer Maschinen. Hierbei sind Zuschüsse bis zu 20 Prozent möglich. Interessierte Unternehmen können sich dazu gerne an die Wirtschaftsförderung wenden unter Telefon 0 26 81/ 81- 39 00 oder erhalten Infos im Internet unter www.wirtschaftsfoerderung-ak.de.

 

Foto: Kleinere, Metall verarbeitende Betriebe sind ein zentrales Fundament der Wirtschaft im Kreis Altenkirchen wie die Firma Schmidt Zerspanungstechnik in Herdorf. Das Unternehmen wurde vor über 30 Jahren gegründet und beschäftigt rund 70 Mitarbeiter.