Grundschule Herkersdorf

Veröffentlicht am 10. Januar 2018 von wwa

HERKERSDORF – Grundschule Herkersdorf – In einem Gespräch mit Elternvertretern und dem Schulträger stellte MdL Wäschenbach, anders als von der Landesregierung behauptet, eine große Geschlossenheit fest. „Mein Eindruck ist, dass möglicherweise missverständliche oder tendenziell geschriebene Unterlagen seitens des Schulträgers oder seitens der Schulleitung nach Mainz geschickt wurden und dort mit dem Stempel „Uneinigkeit vor Ort“ versehen wurden. Diese Wahrnehmung deckt sich nicht mit den Beschlüssen in Kirchen: seien es die Eltern, der Ortsbeirat, die Stadt oder der Schulträger Verbandsgemeinde. Insbesondere hat sich der neue Verbandsbürgermeister Maik Köhler sehr eindeutig positioniert und sich hinter die Beschlüsse des Verbandsgemeinderates zum Erhalt der Schule in Herkersdorf gestellt. Nach meiner Überzeugung liegen die klaren Fakten auch hinsichtlich der notwendigen Schülerzahlen jetzt auf dem Tisch und es gibt ein hervorragendes Konzept, sodass ich eine Gleichbehandlung wie bei anderen Schulen, die nicht geschlossen werden wie in Mühlen, Mörsdorf, Niederfell oder auch Norken, wo sich Landtagspräsident Hendrik Hering in seinem Wahlkreis für die Schule eingesetzt hat, erwarte. Als Wahlkreisabgeordneter ist es meine Pflicht, im engen Schulterschluss mit den Akteuren vor Ort in Mainz meine Stimme zu erheben und das werde ich weiterhin tun. Die Antwort der Landesregierung auf meine kleine Anfrage entspricht also insgesamt nicht den Fakten und ist womöglich ein Fall für den Ältestenrat des Landtages Rheinland-Pfalz.

Ich komme auch nicht umhin, nochmal Aussagen der SPD aus dem Landtagswahlkampf 2016 zu zitieren: Wörtlich hatte Mitbewerberin und heutige Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gesagt: „Die SPD plant kein Schließungsprogramm für kleine Grundschulen. Wir stehen zu dem Grundsatz „kurze Beine – kurze Wege“.“ Im gleichen Interview am 04. März 2016 hat MdL Wäschenbach sein umfassendes Statement zu Grundschulen mit dem Satz beendet: „Die Entscheidung bleibt Eltern und den Räten vor Ort überlassen“.