Radfahrende Zuwanderer jetzt sicherer unterwegs

Veröffentlicht am 7. Dezember 2017 von wwa

NEUWIED – Radfahrende Zuwanderer jetzt sicherer unterwegs – Vier Firmen haben insgesamt 200 Warnwesten gespendet – Verkehrssicherheit ist immer ein großes Thema, auch in Bezug auf Zuwanderer und Asylsuchende. Vor allem dann, wenn diese mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Viele Neuwieder Bürger haben dem Camp an der Krasnaer Straße in den vergangenen Monaten funktionstüchtige Fahrräder zur Verfügung gestellt, damit die Flüchtlinge in der Deichstadt mobil sein können. Viele nutzen dieses Angebot, verfügen jedoch bislang nicht über die gerade in der dunklen Jahreszeit notwendige Schutzausrüstung.

Doch das ist jetzt vorbei – dank einer großzügigen Spende mehrerer Firmen. Sie haben zusammengelegt und Warnwesten gekauft, die sie nun im Camp in Neuwied-Block den Verantwortlichen übergaben. Insgesamt sind es 200 Westen, die jetzt für mehr Sicherheit sorgen, sind Westen tragende Radfahrer von Autofahrern auch bei widrigen Wetterverhältnissen doch deutlich zu erkennen.  „Wir wollten einen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit auf Neuwieder Straßen leisten. Die Radfahrer aus dem Camp wissen, dass sie mit den Westen auch im Dunkeln gut zu sehen sind“, nannte Oliver Johann von der Druckerei Johann einen Grund für die Spende. Dem pflichtete Christoph Hesse bei. Der Inhaber von Sport-Hesse aus Ruppach-Goldhausen ist seit Längerem in der Flüchtlingshilfe tätig. Weitere Spender sind Klaus Johann (Ergo-Versicherungen Heimbach-Weis) und Heiko Marmé von Reifen Gundlach aus Raubach. Sozialdezernent Michael Mang und Campleiter Frank Freymann dankten den Firmeninhabern für die sinnvolle Aktion. Mit einem Plakat und Handzetteln werden die Bewohner des Camps nun auf die Nutzung der Warnwesten hingewiesen.

 

Foto: Mit den nun gespendeten Warnwesten sind Radfahrer aus dem Flüchtlingscamp Block jetzt sicherer auf den Straßen unterwegs. Im Bild (von links) Campbewohner Said Omid Baqiri, Christoph Hesse, Oliver Johann, Klaus Johann, Campbewohner Abdulhanan Mannan, Campleiter Frank Freymann, Sozialdezernent  Michael Mang und Sandra Thannhäuser von der Stadtverwaltung.