Überdurchschnittlich hoher Krankenstand im Landkreis Altenkirchen

Veröffentlicht am 7. Dezember 2017 von wwa

ALTENKIRCHEN – Überdurchschnittlich hoher Krankenstand – Die Beschäftigten im Landkreis Altenkirchen waren 2016 seltener, dafür aber länger krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das zeigt der Gesundheitsreport der BARMER. Volker Stausberg, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Betzdorf, sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.“

Laut Gesundheitsreport meldete sich jeder Beschäftigte im Landkreis Altenkirchen im Durchschnitt 1,2 (Land: 1,3) Mal arbeitsunfähig. Auf jeden Beschäftigten entfielen rechnerisch 18,3 (Land: 17,9) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Der Krankenstand lag im Landkreis bei 5,0 Prozent (Land: 4,9 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 50 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erklärt Stausberg.

Häufigste Gründe für die Arbeitsunfähigkeitstage der Beschäftigten im Landkreis Altenkirchen waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (4,4 Tage), psychische Störungen (3,3 Tage), Verletzungen (2,4 Tage) und Atemwegserkrankungen (2,1 Tage). Der Gesundheitsreport wertet die Daten von 186.000 rheinland-pfälzischen Erwerbspersonen aus. Das sind 13,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dem Bundesland.