Werke von Werner Engelbert in einer Ausstellung in Altenkirchen

Veröffentlicht am 30. November 2017 von wwa

ALTENKIRCHEN – Die Werke von Werner Engelbert in einer Ausstellung im Foyer der Kreisverwaltung Altenkirchen. Zur Ausstellungseröffnung, „Landkreis Altenkirchen: Kleinode der Baukunst“ begrüßte Landrat Michael Lieber die Gäste und besonders die Witwe des ausstellenden Künstlers Edelgard Engelbert. Im Rahmen der Reihe “Kunst und Kultur im Kreishaus“ sieht man 110 Feder-Tuschezeichnungen des im Januar diesen Jahres verstorbenen Künstlers Werner Engelbert aus Waldbröl. Es ist uns eine besondere Ehre, so Lieber, sein Andenken zu wahren und seine Kunst der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In seiner  Laudatio ließ Kreisarchivar Jacek Swiderski noch einmal den Lebensweg des Künstlers Revue passieren. Geboren 1935 in Waldbröl-Bruchhausen entdeckte Werner Engelbert schon früh seine Leidenschaft für das Zeichnen mit Tusch und Feder. Schon sein Lehrer erkannte das Talent des 14jährigen Schülers. Seine berufliche Laufbahn sind Stationen von Krankenhausverwaltung, Finanzamt und Stadtverwaltung oder Tätigkeiten im Stadtarchiv. Engelbert war zudem sehr musikalisch und so als Organist, Komponist und Chorleiter tätig. Dennoch blieb sein wichtigstes Instrument immer die Feder, so Swiderski. Engelbert zeichnete in seiner oberbergischen Heimat auch über die Kreisgrenzen hinaus über mehrere Jahrzehnte. Geschichtsträchtige Gebäude wie Kirchen, Kapellen, Schlösser, Burgen, Fachwerkhäuser oder Mühlen aber auch Landschaftsansichten sind in seinen Werken zu bewundern. Auch dem Heimatverein des Kreises Altenkirchen stellte er zahlreiche Zeichnungen für das Heimatjahrbuch zur Verfügung. 1975 bis 1992 zeichnete er für insgesamt 17 Kalender das Bergische Land, insgesamt über 200 Werke. Sein Lebenswerk umfasst weit über 1.000 Zeichnungen. Am 25.Januar verstarb Werner Engelbert im Alter von 81 Jahren. Musikalisch wurde die Vernissage von den Saxophonisten der Kreismusikschule begleitet. (rewa) Fotos: Renate Wachow