Wohnhausbrand in der Nacht in Hilkhausen

Veröffentlicht am 13. Oktober 2017 von wwa

HILKHAUSEN – Wohnhausbrand in der Nacht in Hilkhausen – 00:15 Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 12. Auf 13. Oktober heulten in Mehren und Weyerbusch wieder die Sirenen und holten die Feuerwehrkräfte der beiden Löschzüge aus den Betten. Die Leitstelle Montabaur hatte erneut einen Notruf aus Weyerbusch-Hilkhausen erhalten. Wohnhausbrand in der Alte Dorfstraße war die Information. Was die Flammen am Donnerstagnachmittag nicht erreicht hatten vollendeten sie in der Nacht. Am späten Donnerstagnachmittag war der Brand in Hilkhausen gelöscht. Die Feuerwehr hatte ein Übergreifen auf das Wohngebäude verhindert. Sorgfältig wurden der Wohnhausbereich, an dem das Feuer bereits geleckt hatte und der Bereich der Scheune mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht. Gefunden wurde nichts. Die Feuerwehren aus Altenkirchen, Mehren und Weyerbusch rückten ab. Kurz nach Mitternacht schlugen aber wieder Flammen aus dem Dachbereich des Wohngebäudes. Irgendwo hatte vermutlich ein Glutnest überlebt und das Feuer erneut entfacht.

Der Löschzug Weyerbusch wurde von Montabaur alarmiert und unmittelbar folgend auch Mehren und Altenkirchen. Das Feuer wurde unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Das Wohnhaus allerdings ist jetzt nicht mehr bewohnbar. Das Ehepaar, das hier seit Jahrzehnten wohnt, hatte am Abend noch einige Sachen aus dem Haus geholt. Der gegenüber wohnende Nachbar hatte dem Ehepaar eine Unterkunft zur Verfügung gestellt. Die Hoffnung des Paares, am Freitag wieder in die eigene Wohnung zurückzugehren hatte sich sprichwörtlich in der Nacht in Rauch aufgelöst. Die Dorfgemeinschaft Hilkhausen zeigt von jeher einen guten Zusammenhalt und das nicht nur bei Festlichkeiten. Die Hilfsangebote, so der Ortsvorsteher, sind bereits angelaufen. Gemeinsam wird sich die Dorfgemeinschaft Gedanken machen wie sie dem betroffenen Ehepaar helfen kann und wo sie eine häusliche Unterkunft finden. Die Tiere des Paares, Hund, Katzen, Gänse und Hühner, haben das Feuer überlebt. (wwa) Fotos: Wachow