Feuerwehren Daaden, Weitefeld, Sassenroth und Derschen üben gemeinsam

Veröffentlicht am 3. Oktober 2017 von wwa

WEITEFELD – Einwandfreies Zusammenspiel bei anspruchsvollem Szenario – Daaden, Weitefeld, Sassenroth und Derschen arbeiteten Hand in Hand – Szenario: Am frühen Freitagabend kam es zu einem Brand in der Photovoltaikanlage bei der Firma Metallbau Stühn. Das Feuer breitet sich in Halle 1 schnell im Halleninneren aus und griff auf eine weitere Halle über. Mehrere Personen wurden vermisst. Zusätzlich kam es auf den benachbarten Gleisen zu einem Unfall. Unter dem Anhänger wurde eine Person auf dem Gleiskörper eingeklemmt.

Während die Löschgruppe Sassenroth und der Löschzug Derschen/Mauden/Emmerzhausen sich mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung im Halleninneren befassten, unterstützte ein Teil des Löschzuges Weitefeld mit einem Außenangriff auf die Halle. Der Rest der Mannschaft erkundete die Lage und bereitete die technische Hilfeleistung des Löschzuges Daaden am Anhänger vor. Dazu gehörte auch das Absichern der Einsatzstelle durch Ausleuchten und die Verkehrsregelung in unmittelbarer Nähe des Unfalls. Zeitnah wurden alle Personen, sowohl aus den Hallen, als auch aus der misslichen Lage unter dem Anhänger befreit. Durch dieses Szenario erhielten die zahlreichen Zuschauer nicht nur einen Einblick in die Arbeit der Einsatzkräfte unter Atemschutz, sondern auch wie aufwendig das Ausrüsten dieser Kräfte ist und mit wie viel Material sie umgehen können müssen. Zudem konnten die Löschzüge Daaden und Weitefeld ihre Zusammenarbeit in der technischen Hilfe weiter ausbauen. Beide Einheiten besitzen besonderes Material, um in solchen Einsätzen arbeiten zu können.

Jörg Hölzemann, Wehrführer des Löschzuges Weitefeld, lobte die Arbeit der rund 70 Einsatzkräfte. „Jeder konnte bei diesem Szenario sein Können klar unter Beweis stellen. Die Zusammenarbeit klappte einwandfrei.“ Auch stellvertretende Wehrleiter André Fries war sichtlich begeistert von der dargebotenen Leistung. Einen besonderen Dank sprach den Inhabern der Firma Metallbau Stühn, „mit denen einen solche Planung immer problemlos möglich ist“, Wehrführer Hölzemann aus. Stellvertretend für alle Arbeitgeber, die den Feuerwehrdienst ihrer Mitarbeiter ermöglichen, bedankte sich der stellvertretende Wehrleiter Fries. „Ohne solch einen Rückhalt in der Arbeitswelt wäre dieses Ehrenamt nicht mehr möglich“. Fotos: FFW