Julia Klöckner besucht Neuwieder Biohof Meerheck

Veröffentlicht am 20. September 2017 von wwa

NEUWIED. Julia Klöckner besucht Neuwieder Biohof Meerheck – Die CDU Frontfrau war am Montag in Altenkirchen und besuchte auf dem Heimweg den Hof der Familie Neumann im Meerheck. Wo ist denn hier das Meer? fragte Julia Klöckner die Hausherrin bei der Begrüßung. Es ist eher die Heck, von der hier wohl mal mehr war, antwortet ein Besucher grinsend. Die Schäferfamilie Neumann hatte an diesem Spätnachmittag noch mehr Gäste, denn etwa Zweidutzend Parteifreunde der Oppositionsführerin aus dem Mainzer Landtag waren zur Betriebsbesichtigung gekommen. Familie Neumann, betreibt in 5. Generation Landwirtschaft und Schafhaltung in Neuwied Heimbach-Weis. Der Betrieb ist seit 1997 an seinem jetzigen Standort am Hof Meerheck.

Seit dem Jahr 2000 verkauft die Familie Fleischerzeugnisse in einem gut sortierten Hofladen und an Wochenmärkten. Wöchentlich wird ausschließlich im betriebseigenen Schlachthaus geschlachtet. Die Aufzucht und Vermarktung aus einer Hand garantiert hohe und gleichbleibende Qualität. Die Mutterschafherde steht zur Sommerweide in der Umgebung von Hilgert im vorderen Westerwald, erzählt Schäfer Neumann.

Für die Lammzeit genießt die Herde den Schutz und Komfort eines großzügigen Stalles. Hier zeigt der Schäfer stolz seine Gerätschaften und im hinteren der Halle seine Mutterschafe, die dort mit ihrem Nachwuchs im Stroh liegen. Vor der Halle werden die Gäste noch einem der fünf Hütehunde begrüßt. Vorher hatte die CDU Frau aus Mainz noch den Hofladen besucht, den die Familie recht erfolgreich betreibt. Zweimal in der Woche erzählt die Landfrau, verkauft sie die Ware im Verkaufswagen auf Märkten. Inzwischen duftet es nach Gyros und die Gäste werden zur Verkostung eingeladen.

Neben Fleischwurst und Salami aus Lammfleisch lassen sie sich die Pfannengerichte schmecken. War Lammfleisch vor Jahren noch schlechter zu vermarkten, freuen sich die Neumanns heute über mehr Zuspruch aus der Region und den Kunden aus dem Umland bis zu 100 Kilometer Entfernung. Waren es früher oft muslimische Kunden die ganze Schafe kauften sind es heute viele Menschen die gesundheitsbewusst kleinere Mengen vom Biohof einkaufen. Langsam geht die Sonne hinter dem Hof und den rund zehn Kilometer entfernten Weinbergen von Leutesdorf unter. Es wurde kühler und die CDU Frau aus dem Naheland verabschiedete sich und kündigte an, demnächst mal mit Wein vom elterlichen Weingut wieder zu kommen. (mabe) Fotos: Marlies Becker