evm ist regionaler Jobmotor

Veröffentlicht am 12. September 2017 von wwa

KOBLENZ – evm ist regionaler Jobmotor – Standortbilanz des Energiedienstleisters belegt Beitrag zu Wirtschaftskraft und Arbeitsmarkt – von jedem Euro Umsatz bleiben 22 Cent in der Region – Jeder einzelne Arbeitsplatz der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) bewirkt 1,7 weitere Jobs in der Region. Zu diesem Ergebnis  kommt die Standortbilanz der Unternehmensgruppe, die jetzt vorliegt. Die evm ist das größte kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz; als solches fühlt sie sich eng mit der Region verbunden: „Wir sehen uns mitverantwortlich für eine hohe Lebensqualität in unserem Versorgungsgebiet“, sagt Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der evm, und fügt an: „Dazu tragen wir nicht nur durch eine sehr gute zukunftsfähige Infrastruktur für Energie, Wasser und Telekommunikation bei; wir leisten durch unsere Aktivitäten auch einen nennenswerten Beitrag zur Wirtschaftskraft der Region.“ Welche wirtschaftlichen Effekte die evm genau mit ihrem Handeln hervorruft, zeigt die Standortbilanz des unabhängigen Beratungsinstituts Eckart & Partner GmbH. Unterm Strich fließen von jedem Euro, den die evm für gelieferte Energie und Wasser sowie für Dienstleistungen einnimmt, 22 Cent zurück in die Region.

Beschäftigung: spürbarer Effekt für heimische Betriebe. In der Summe sind es rund 100 Millionen Euro, die zurück in die Region fließen. Unter anderem handelt es sich Investitionen sowie Aufträge an Unternehmen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Außerdem sind es Steuern, Abgaben und Gewinnausschüttungen, die vor Ort bleiben. Ebenfalls der Region erhalten bleiben Einnahmen durch Zahlung von Löhnen, Gehältern, Altersbezügen und Ausbildungsentgelten.

Aufträge vergibt die evm vornehmlich an heimische Betriebe. Im vergangenen Jahr waren das allein rund 36,2 Millionen Euro. Sie flossen vor allem in Baumaßnahmen; ein Großteil davon investierte die evm in den Ausbau, die Erneuerung und Instandhaltung ihrer Energie-, Wasser- und Telekommunikationsnetze. Durch die Auftragsvergabe an regionale Firmen sicherte die evm 2016  indirekt 314 Arbeitsplätze im nördlichen Rheinland-Pfalz.

Arbeitsmarkt: attraktives Umfeld mit Doppelwirkung. Die evm beschäftigte 2016 im Durchschnitt 1.194 Mitarbeiter. Die Konsumausgaben der Belegschaft in der Region garantieren weitere 719 Arbeitsplätze bei anderen Firmen, Einrichtungen und Ämtern. „Umsichtiges Wirtschaften und eine nachhaltige Unternehmenspolitik, von der unser Lebensraum langfristig profitiert, sind uns wichtig“, erklärt Josef Rönz. Er ist überzeugt, dass sich die Menschen hier umso wohler führen, je attraktiver Rheinland-Pfalz zum Arbeiten und Wohnen ist. „Eine hohe Lebensqualität wirkt sich auch auf die Stabilität der evm, unsere Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften und die Nachwuchssicherung aus“, betont er. „Die Energiewende und der Wettbewerb stellen uns vor große Herausforderungen. Gut ausgebildete junge Menschen, die im Team mit erfahrenen Kollegen arbeiten, helfen uns, diese Zukunftsaufgaben zu meistern. Das bringt auch die Region voran“, erläutert der Vorstandsvorsitzende. 85 Auszubildende zählte die evm im Jahr 2016; mit einer Ausbildungsquote von 7,7 Prozent liegt die evm seit Jahren über dem Wert von Rheinland-Pfalz und Deutschland bei Unternehmen mit über 500 Beschäftigten.

Auch die von der evm gezahlten Steuern sowie Abgaben und Gewinnausschüttungen wirken sich auf die Beschäftigtenzahl in der Region aus: Dadurch waren im Jahr 2016 insgesamt 1.020 Menschen in Lohn und Brot. Zählt man die Beschäftigungseffekte zusammen, haben insgesamt 3.247 Menschen durch das unternehmerische Handeln der evm direkt, indirekt oder induziert einen Arbeitsplatz.

Partnerschaft: starke evm mit positivem Effekt für beteiligte Kommunen. Die Gewinnausschüttungen an die kommunalen Anteilseigner der evm tragen jedes Jahr positiv zum Haushalt der direkt und indirekt beteiligten Städte und Gemeinden bei. Dies ist neben der Stadt Koblenz unter anderem die Stadtwerke Koblenz GmbH, der Eigenbetrieb Koblenz Touristik, der Westerwaldkreis, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein mbH und die Energiebeteiligungsgesellschaft Mittelrhein mbH (EBM). Über letztere sind an der evm beteiligt: Stadtwerke Mayen GmbH, Stadtwerke Andernach GmbH, Verbandsgemeinde Weißenthurm, Stadt Mülheim-Kärlich, Landkreis Cochem-Zell, Verbandsgemeinde Ulmen, sowie die Ortsgemeinden Staudt und Lautzenbrücken. „Diese  Kommunen können über verschiedene Gremien der EBM Einfluss nehmen auf die Gestaltung der regionalen Energie- und Versorgungspolitik“, betont Josef Rönz. Gleichzeitig stärke die Beteiligung von Städten und Gemeinden die Verankerung der evm in der Region.

Bereits zum dritten Mal wertete die evm den eigenen Einfluss auf die Finanzkraft in der Region über eine Standortbilanz aus. Erfreulich findet Josef Rönz, dass die Strategie des Unternehmens sich in den Zahlen niederschlägt: „Wir orientieren uns in unserem Tun an den Bedürfnissen unserer Kunden, die zum großen Teil im nördlichen Rheinland-Pfalz leben“, erklärt er. Der Anteil an Wertschöpfung, der in der Region verbleibt, ist im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 22 Prozent geblieben. Quelle: evm

Foto: evm-Azubis: Die neuen Auszubildenden starten in den Berufsalltag.