Landfrauenbegegnung in der UNESCO-Welterbestätte Muskauer Park

Veröffentlicht am 4. September 2017 von wwa

ALTENKIRCHEN/BAD MUSKAU- Landfrauenbegegnung in der UNESCO-Welterbestätte Muskauer Park – Eine Delegation des LandFrauenverbandes frischer Wind aus dem Kreis Altenkirchen mit Vertreterinnen des LandFrauenverbandes aus dem Kreis Krapkowice, in Polen, Oberschlesien. Diese seit fast 20 Jahren bestehende Partnerschaft stand unter dem Motto „Entdecken ohne Grenzen“. Da bot sich die Zusammenkunft in der Heimat von Hermann von Pückler-Muskau, dem schillernden Fürsten aus der Lausitz, geradezu an. Fürst Pückler gilt als einer der einflussreichsten Parkgestalter weltweit. Der Muskauer Park, am 2. Juli 2004 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, bietet außergewöhnliche Naturerlebnisse: weitläufige Wiesen, majestätische Bäume, geschwungene Wege, pittoreske Seen und Flüsse, einzigartige Brücken und Bauten. Zu Fuß, per Kutsche, Fahrrad oder Boot lässt sich dieses Paradies erkunden. Was wie natürlich gewachsen scheint, ist von strenger Hand geschaffene Landschaft, ein Gartenkunstwerk von Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Der Park ist das einzige sächsische Welterbe und eine der wenigen staatenübergreifenden Welterbestätten. Er liegt zu einem Drittel in der sächsischen Stadt Bad Muskau, der größere Teil des Park liegt östlich der Lausitzer Neiße und nördlich der Stadt Lugknitz in Polen und wird in deutsch-polnischer Kooperation gepflegt.

Nach einer mehrstündigen Parkführung und einer gemeinsamen Kutschfahrt trafen sich die Mitglieder der Delegationen tief beeindruckt von der Schönheit des Parkes zu einem Erfahrungsaustausch auf polnischer Seite. Man berichtete gegenseitig von den Entwicklungen und der Arbeit in den jeweiligen LandFrauenverbänden. Gemeinsam wurde überlegt, welche Projekte gemeinsam angegangen werden könnten. Für das Jahr 2018 wurden seitens der LandFrauen aus dem Kreis Altenkirchen Einladungen ausgesprochen, die Events und Veranstaltungen anlässlich des 90sten Geburtstages der LandFrauenarbeit zu besuchen und mitzumachen. Am Sonntag verabschiedete man sich herzlich voneinander und wünschte alles Gute in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen. Dieses Treffen zeigte: Partnerschaften können und müssen gepflegt werden und leben vom Miteinander. So sind sie auch länderübergreifend möglich und für alle ein positives Zeichen. (bärs) Fotos: Schneider